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DLD 2018 – Die digitale Welt erobert München

„Reconquer“ (auf Deutsch „Zurückerobern“) war das Thema der DLD 2018 – der 14ten „Digital, Life, Design“ in München.

Die von der Burda MediaGroup entwickelte Konferenz „DLD 2018“ dreht sich rund um tiefgründige Fragen zu Schnelligkeit, zu Gefahren und Möglichkeiten der digitalen Entwicklung.

Wie steht’s um die soziale Verantwortung der Techfirmen und Plattformen? Muss man die Flügel der Big Four (Amazon, Apple, Facebook und Google) stutzen? Was ist die Zukunft unseres allerheiligsten Privatautos? Fährt sich ein autonomes Auto wie ein Pferd? Werden wir in fünf Jahren noch zur Kernspin-Tomografie gehen müssen? Können Maschinen Gedanken lesen? Gibt es bald eifreie Eier und fleischfreie Steaks? Werden wir bald zum Flughafen fliegen? Können wir Technologie bändigen?
Und dann noch: hat Putin wirklich alle Wahlen beeinflusst? Ist das Internet ein Tool von Demokratie oder von Diktatur? Ist das Smarthome die Zukunft, ein Traum oder ein Monster?
Eines ist das alles in der Tat: unfassbar faszinierend.

Die meisten Münchner wissen gar nicht, wer sich da alles zur DLD 2018 am Wochenende vom 20. bis 22. Januar in München aufhielt. Es war nicht die Sicherheitskonferenz, es war die Zukunftskonferenz! Die größte in Europa – und das mitten in München.
Junge Männer und Frauen (ja, ganz viele Frauen!) bewaffnet mit iPhones, Laptops, Dronen und Ideen strömten in die Alte Bayerische Staatsbank in der Prannerstraße, lässig gekleidet, mit bunten ID-Cards um den Hals baumelnd. Es trafen sich über 150 hochkarätige Redner, Weltklasse-Entrepeneure, Künstler und Architekten, Politiker, Financiers, Weltretter und Wissenschaftler, um nur diejenigen „Berufsgruppen“ zu nennen, für die bereits Begriffe existieren. Es waren Firmen vertreten auf der DLD 2018 , von denen kein Mensch den Name kennt, deren Namen aber womöglich bald in den alltäglichen Sprachgebrauch übergehen werden. Ideen, die nicht nur München oder Deutschland, sondern unsere ganze Welt verändern können.

UnternehmerTUM-CEO Dr. Helmut Schönenberger und Leslie v. Wangenheim auf der DLD 2018 in München

Die DLD ist das „Brainchild“ von Stefanie Czerny.  Spräche sie nicht mit einem starken deutschen Akzent, man könnte sie leicht mit einer umtriebigen, enthusiastischen Amerikanerin verwechseln. Keine Spur von deutscher Zurückhaltung. Auch keine Scheu. Dafür aber eine unbändige Begeisterung für Innovation, Konnektivität und positives Mindset.

Ein Beitrag von Lesie v. Wangenheim – Aufsichtsratsvorsitzende bei Duken & v. Wangenheim